FARBENSINN

Veronika Conen Doris Herrmann Gertraud Schnell

ATELIER FÜR KREATIVE WANDGESTALTUNG UND KÜNSTLERISCHE EVENT-IDEEN

Spieljochstr. 16
81825 München
Fon 089 / 201 00 38
Mobil 0173/ 5785851
conen @ t-online. de
www.farbensinn.com

Über uns:

Die Münchner Künstlerinnen der Gruppe FARBENSINN, Veronika Conen, Doris Herrmann und Gertraud Schnell sind schon seit rund 10 Jahren hauptberuflich im Bereich der künstlerischen Wandgestaltung tätig. Vor einem Jahr schlossen sie sich zur Gruppe FARBENSINN zusammen, mit dem Ziel, gemeinsam komplexere, freie Kunstprojekte zu realisieren. (www.farbensinn.com).

Eines der Markenzeichen von FARBENSINN ist die Farbenpracht ihrer Bilder. Zuletzt haben sie mit ihrer großformatigen Malerei im Kunsttunnel Odeonsplatz auf sich aufmerksam gemacht.

Ein weiterer Aspekt ihrer Arbeit sind interaktive Kunst-Events. Hier liefern sie Idee und künstlerisches Gesamtkonzept für ein Kunstwerk, das die Teilnehmer dann mit ihrer Hilfe umsetzen.
So arbeiteten sie schon mit Gruppen von 20 bis zu 200 Personen, wobei sie darauf achten, daß die Teilnehmer nicht unter Leistungsdruck geraten („Aber ich kann doch gar nicht malen“), sondern ein dem Anlass entsprechendes Konzept entwickeln, bei dem ein für alle Mitwirkenden befriedigendes Endergebnis entsteht.

Zum Projekt:

Am Anfang des Projekts stand für uns als erste und wichtigste Frage:
Wie können wir es schaffen 64 Kinder unter einen Hut zu bringen, d.h. 64 Kindern verschiedener Altersstufen und damit auch unterschiedlicher Fähigkeiten eine Möglichkeit zu bieten, sich persönlich künstlerisch auszudrücken, sie nicht zu gängeln, sondern authentisch vor sich hinwerkeln zu lassen und trotzdem ein Gemeinschaftskunstwerk zu schaffen?

Als geeignete Präsentationsform wählten wir also Collagen, denn hier sehen die Kinder schnell ein Ergebnis und eine Collage setzt kein erworbenes Können, kein Üben voraus.
Um trotz aller persönlichen Freiheit doch etwas Gemeinsames zu fabrizieren, gab es 1 Regel:
Jeder mußte sich auf eine Farbe beschränken, sowohl beim Bemalen der Platte, als auch bei den ausgesuchten Collage-Objekten.
Ansonsten hatten die Kinder freie Hand, wir wiesen sie darauf hin, daß sie die Künstler sind, daß sie nichts falsch machen können, daß sie etwas Hübsches oder sogar etwas Scheußliches machen dürfen.

Der zweite Eckpfeiler des Konzepts ist die Anordnung der Platten im Ausstellungsraum. Erst durch die nach Farben geordnete Installation entsteht aus den 96 Einzelplatten ein großes Ganzes.
Sie werden ähnlich wie ein Mobile frei im Raum hängen, so daß sie sich etwas drehen und bewegen können. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild, das sich immer wieder leicht verändert darstellt.
Die überzähligen Platten waren nötig, um sowohl die Farbvorlieben der Kinder abzupuffern (viele lieben blau, nur wenige wollten eine braune Collage machen),als auch um die verschiedenen Hell- und Dunkeltöne einer Farbe darzustellen und so das Farbspektrum zu vervollständigen.
Deshalb wurden sie von uns im monochromen und doch strukturierten Stil bemalt.

Der dritte Aspekt war die Hintergrundgestaltung. Hier wählten wir eine formal vereinfachte Darstellung, die sich etwas an den von den Jugendlichen bevorzugten Graffitis mit ihrer übersteigert gemalten Dreidimensionalität orientiert. Zusätzlich blieben wir auch noch in einer extremen und starken Farbigkeit, ähnlich den Collagen der Kinder, um die gegenseitige Beeinflussung der Farben untereinander zu veranschaulichen.
Was passiert, wenn rot vor grün hängt, wie verändert es sich, wenn es vor blau hängt?


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