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Das
Familienunternehmen Eduard Meier feiert 400. Geburtstag
Schon Könige waren seine Kunden Beste Handwerksqualität überzeugt seit Generationen / Produkte werden weltweit vertrieben |
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| Wir sind mit Sicherheit das älteste Schuhhaus Deutschlands, ist Peter Eduard Meier (35) überzeugt, der zusammen mit seiner Schwester Brigitte (33) seit rund zehn Jahren das Fachgeschäft Eduard Meier an der Residenzstraße 22 führt. Immerhin - im vergangenen Jahr war sein Betrieb 100 Jahre Königlich-bayerischer Hoflieferant, und heuer gar kann er das 409-jährige Bestehen feiern. Die weit über München hinaus bekannten Eduard-Meier-Schuhe führen mittlerweile 25 Geschäfte in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und sogar in Japan. | |||||||||||
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Von Marianne E. Haas Die Schöpfung hat dem Menschen ein phantastisches Gebilde aus dreißig Knochen zur Fortbewegung gegeben. Der Mann, der dies sagte, war Leonardo da Vinci. Für das Familienunternehmen Eduard Meier, das älteste Schuhhaus Deutschlands, ist dieser Satz noch heute Firmenphilosophie und Auftrag zugleich. Daß der hohe Qualitätsstandard und die hereits sprichwörtlich gewordene Kundenbetreuung auch.in der 13. Generation bewahrt bleiben, dafür sorgen Peter Eduard und Brigitte Meier. Bis ins Jahr 1596 läßt sich, so Peter Eduard Meier, die Geschichte seines Familienbetriebes zurückverfolgen. Zwar sind die Firmenunterlagen bei einem Bombenangriff während des Zweiten Weltkrieges verlorengegangen aber im Stadtarchiv ist unter dieser Jahreszahl die Schuhmacherei Hans Mayr erwähnt. Die Schreibweise des Namens, so Meier, hat sich im Laufe der Jahrhunderte geändert. Der endgültige Durchbruch gelang dem Unternehmen, als Eduard Meier Hoflieferant der Könige von Sachsen und der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen und 1895 schließlich noch des bayerischen Königshauses wurde. Seither ist sein Name der Firmenname. In der aufblühenden und zunehmend an Bedeutung gewinnenden Residenzstadt München fanden die Produkte aus dem Traditions-Schuhhaus immer stärkere Beachtung. Adel und gutes Bürgertum trugen noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein grundsätzlich Maßschuhe, wußten die Handwerksqualität zu schätzen und gehörten zu den Auftraggebern der Schuhwerkstätte. Kaiserin Hermine war es übrigens, die in den 20er Jahren die Idee des Versandes von Waren gab. Das hölzerne Abbild ihres Fußes, der Leisten, war bei Eduard Meier deponiert, und sie |
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