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Bereits 1989/1990 experimentierte Peter Eduard Meier mit Leisten (Schuhformen für die Produktion) die seine Vision eines stark asymmetrischen Schuhs verwirklichen sollten.

Innerhalb von 2 Jahren entstanden unzählige Schuhe, die dazu dienten, Vision, Passform, optischen Anspruch und diverse orthopädische Ideen miteinander zu verbinden. Viele Schuhe entstanden und die Kombination aus Try-and-Error und eigener Leitlinie führte dann zu Schuhen, die sensationell passten und die man dann auch vorführen konnte.

So kam es dann auch zu Gesprächen mit Prof. Dr. Horst Cotta, dem Leiter der Universitätsorthopädie Heidelberg und Dr. phil. Peter Schwind, europas bekanntesten Rolfer, der Rolfing nach Europa brachte.

Es war und ist die Kombination aus Vision und der Freude, das Gespräch mit Fachleuten zu suchen und zuzuhören, der Gabe das Richtige herauszufiltern und bei allem dauernd dazuzulernen, welche in vielen Schritten, aus ersten Serien immer ausgereiftere Schuhe entstehen ließ.

Peduform® ist nicht ein Leisten - eine Schuhform - es ist der zum jeweiligen Zeitpunkt richtigste Schuh. Es ist eine Bewegung, die von der unaufhörlichen Suche nach dem Besseren geprägt ist und damit das Bessere schafft.

Es ist nun mal so, daß wir mit unseren Füßen alt werden und fit bleiben wollen. Dabei spielt das momentane Wohlbefinden eine bedeutende Rolle. Je besser man zufuß ist, desto lieber geht man. Gehen, die gesündere Form des "Joggings" - ein Begriff, der erst 10 Jahre vor der Arbeit an den Peduform®-Prototypen Europa erreichte. Dabei ist nicht auszuschließen, daß es irgendwann Joggingschuhe von Ed.Meier München auf echten Peduform®-Leisten geben wird.

Daß seit Anfang der 90er-Jahre die Welle dieser Erfindung die gesamte Branche erreichte war logisch und ist bemerkenswert. Daß seitdem viele Schuhe durch diesen Impuls besser geworden sind ist erfreulich. Daß nur wenige wissen, wo der Nukleus dieser Bewegung sitzt, ist ein Umstand, der nur einer relativ kleinen Gruppe Eingeweihter den besten Schuh - Peduform® in der 8. Generation ermöglicht. Damit ist wieder erwiesen, daß der gute Weg durchs Leben viel Verstand und Know-How braucht.

Schön, daß Sie uns entdeckt haben und schön, daß Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Füßen und damit sich ein Geschenk zu machen, das Ihr Leben künftig verbessern soll.








                 Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
                              Direktor Prof. Dr. H. Cotta
                                  

Sehr geehrter Herr Meier, 

Sie haben einen neuen asymmetrischen Peduform-Leisten entwickelt, nach dem eine neue Schuhform gefertigt wurde. 

Nachdem ich diesen Schuh mehrere Monate getragen habe, möchte ich als Orthopäde meine Stellungnahme dazu abgeben. 

Zunächst muß festgestellt werden, daß der neue asymmetrische Leisten sich der anatomischen Form des Fußes besser anpaßt als der bisherige normale Konfektionsschuh. 

Bei der biomechanischen Analyse der Fußstellung im konventionellen Schuh konnte festgestellt werden, daß Fehlstellungen der Fuß- und der Zehengelenke - vor allem des Großzehengrundgelenkes - verstärkt werden können. 

Biomechanische Studien der Gelenkfunktion haben ergeben, daß Fehlstellungen der Gelenke sowohl die Durchblutung und damit die Versorgung der wichtigen Gelenkanteile - beispielsweise des Knorpels - vermindern. 

Dadurch können frühzeitige Verschleißprozesse entstehen. Vorzeitige degenerative Veränderungen führen zu Schmerzen, Schwellungen und Belastungsproblemen. 

Seit Jahrzehnten bemüht sich die schuhherstellende Industrie, gemeinsam mit Orthopäden, Wege zur Verbesserung zu finden. 

Berücksichtigt man, daß das Körpergewicht eines Menschen im Stand und in der Bewegung auf unseren Füßen ruht und die Belastung der Beingelenke (Sprung-, Knie-, Hüftgelenk) sowie auch der Wirbelsäule von der Form und von der Funktion des Fußes in hohem Maße abhängig ist, so sind unsere Bestrebungen, einen ungestörten kinetischen Bewegungsablauf zu gewährleisten, verständlich. 

Der neue asymmetrische Leisten kommt diesen Bestrebungen deutlich näher. 

Durch die verbesserte Großzehenlinie, sowie durch eine verbesserte Taillierung des Mittelfußes, werden die Mittel-, Vorfuß- und Zehengelenke in eine anatomisch gerechte Form gebracht, die vor allem dem Fuß mehr Halt und Stabilität gibt. 

Der neue Leisten verjüngt sich asymmetrisch peripherwärts und wird somit länger und schlanker. 

Dadurch wird den Zehen beim Abrollvorgang des Fußes mehr Raum im Schuh gewährt und eine konsekutive Fehlstellung der Zehen vermieden. 

Hinzu kommt die erfahrungsgemäß richtige Absatzhöhe von 1,5 cm, sowie eine zwischen den Sohlen eingearbeitete Korkschicht, die nicht nur isoliert, sondern die sich auch durch Wärme und Körpergewicht der Form der Fußsohle plastisch anpaßt. 

Zusammenfassend kann orthopädischerseits festgestellt werden, daß durch den asymmetrischen Leisten die Fußstellumg sowohl von der Form her, als auch bei der Funktion deutlich verbessert werden konnte. 

Einmal werden die physiologischen Gewölbe des Fußes besser unterstützt, dadurch werden die Sehnen und Muskeln des Fußes richtig tonisiert, besser durchblutet und können sich in der Entlastungsphase rascher entspannen. 

Ebenso wichtig ist die im asymmetrischen Leisten verbesserte Gelenkstellung im Mittel-, Vorfuß- und Zehenbereich. 

Damit können besonders während der Belastung Durchblutung, Stoffwechselvorgänge und Ernährung der am Gelenk beteiligten Gewebe erhalten und gefördert werden. 

Es steht eindeutig fest, daß durch die Entwicklung des asymmetrischen Peduform-Leistens der Firma Eduard Meier eine Verbesserung der funktionellen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Fußes im Schuh erreicht werden konnte. 

Mit den besten Grüßen 

Prof. Dr. med. H. Cotta Direktor der Klinik








Ed.Meier München stellt den neuen Blattschnitt auf dem Peduformleisten 385 vor:

Die Geschichte, besonders die Kulturgeschichte, brachte schon immer wirklich Originelles hervor.

Wenn man bedenkt, daß der klassischste Businesschuh aller Zeiten, zunächst für Menschen gemacht wurde, die alles andere möglicherweise, aber bestimmt nicht arbeiten mußten, kommt einem das Schmunzeln.

Heute wird der Richelieu, der geradkappige Blattschnitt, der Francesina, der Balmoral oder Straight Tipp Oxford besonders gerne im Business getragen - von Menschen, die viel arbeiten müssen

Aber in welchem anderen Schuh besteht die große Chance, daß das Arbeitenmüssen mehr ein Arbeitenwollen ist?

Davon abgesehen ist er in schwarz überhaupt "der Schuh" zum dunkelblauen oder dunkelgrauen Anzug und selbstverständlich zum Morning Suit oder Cutaway - Pferderennen, Hochzeit, Todesfall

Mod. # 6313, Peduformleisten 385, GreenTongue-Linie von Ed.Meier München

("neuer Blattschnitt" - will heißen: die neueste Version - in der Ed.Meier Schuhsammlung befindet sich ein 95 Jahre altes Modell und natürlich gab es diesen Typ schon viel früher im Hause - auch als Bottine und das zuerst)










Die neuen Mitglieder der Peduform®-Leistenfamilie - der Leisten 385 und die brandneuen Klassiker der GreenTongue®-Lin(i)e































































































































































































Die Schoepfung hat dem Menschen ein fantastisches Gebilde aus fast dreissig Knochen (Leonardo da Vinci ueber den Fuss) zur Fortbewegung gegeben. Der Mensch hat dem Fuss Stein, Asphalt, Estrich und Beton als Untergrund beschert. Diese Boeden sind dem menschlichen Gehapparat vollkommen zuwider.

Der Grund, auf dem wir gehen, gibt nicht nach. Bedienen wir uns eines Bildes: Jeder Schritt ist wie ein Hammerschlag auf einen Nagel, der auf eine Steinplatte gesetzt ist - die Nagelspitze wird flach und breit, und irgendwann wird der Nagel krumm.

Nicht nur der Fuss, sondern der gesamte Organismus bis hin zum Kopf wird durch falsches Schuhwerk in Mitleidenschaft gezogen. Waere es nicht Aufgabe des Schuhmachers oder Schuhherstellers, Schuhe zu bauen, die die Wucht des Auftretens daempfen, die den Fuss davor schuetzen, seitlich auseinandergeschoben zu werden und gleichzeitig genuegend Raum fuer die im Abrollprozess besonders belasteten Zehen zu schaffen.



Der herkoemmliche Schuh draengt im Abrollen die 14 Skelettelemente der Zehen in die Schuhspitze, aendert den Verlauf der Grosszehenlinie und wirkt zusaetzlich winkelveraendernd auf die Zehengelenke.

Das Grosszehengrundgelenk, welches unter Belastung nur als Scharnier arbeiten darf, wird durch die herkoemmlichen Schuhe aus seiner natuerlichen Achse gedreht. Die daraus resultierende Gelenk-Rotation verursacht oft krankhafte Veraenderungen.

Die jahrhundertelange Suche nach der richtigen Schuhform wurde in den zwanziger Jahren durch die erste europaeische Installation eines Fussdurchleuchtungsapparates durch Wilhelm Eduard Meier entscheidend vorangetrieben. Passformbestimmungen von massgefertigtem Schuhwerk und konfektionierten Schuhen waren jetzt aussagekraeftiger. Erkenntnisse ueber den Zustand des Fusses im Schuh konnten fortan gesammelt und analysiert werden.



Erst sehr viel spaeter fand man den richtigen Leisten (Form, ueber die der Schuh gearbeitet wird, und Vorgabe fuer die Passform). Ueber die PEDUFORM-Leisten konnten kuenftig orthopaedisch korrekte Schuhe konfektioniert werden.

PEDUFORM-Schuhe erhalten die natuerliche Gerade Ferse - Grosszehe.

PEDUFORM-Schuhe unterstuetzen das mediale und das laterale Laengsgewoelbe.

PEDUFORM-Schuhe straffen das Quergewoelbe noch im Bereich der Mittelfussknochen und wahren federnde Elastizitaet des Fusses und Sprungkraft bei dynamischer Belastung.

PEDUFORM-Schuhe erleichtern ein kontrolliertes Aufsetzen und das korrekte Abrollen des Fusses.

PEDUFORM-Schuhe sind goodyear-rahmengenaeht und somit fuer laengsten Gebrauch konzipiert.



Eine technikbedingte Daempfung erfolgt ueber eine zwischen Brandsohle (A) und Laufsohlen eingearbeitete Korkschicht (B), welche isoliert, absorbiert und sich durch Waerme und Koerpergewicht der plastischen Form der Fussohle anpasst. Die Formung eines individuellen Fussbettes erfolgt waehrend des Eintragevorganges.

Durch ihre konstruktionsbedingte Stabilitaet geben diese rahmengenaehten Schuhe besonderen Halt und sind dadurch in der Lage, die Vorzuege der PEDUFORM-Technik schuhmacherisch umzusetzen.

PEDUFORM-Schuhe werden in den Schuhgroessen 4 bis 15 hergestellt und sind in den Weiten AA, B, D und EE verfuegbar.



PEDUFORM-Schuhe werden von Damen und Herren getragen.

ueber 300 unterschiedliche Weiten-Laengen-Kombinationen geben den PEDUFORM-Schuhen optimale Passformindividualitaet.

Der Einsatz pflanzlich gegerbter Leder ist ein wesentlicher Vorteil der dermatologischen Vertraeglichkeit von PEDUFORM-Schuhen.

Speziell geschulte Mitarbeiter ermitteln die genaue Passform des fuer den jeweiligen Fuss richtigen PEDUFORM-Schuhs.

Dieses Ergebnis wird dann in einem Einkaufsausweis festgehalten und dem Traeger der Schuhe zur Verfuegung gestellt.

Kuenftige Neuerwerbungen werden damit auf die Basis der aktuellen eigenen Trageerfahrung gestellt, und die optimale Schuhgroesse ist dem Traeger der Schuhe bekannt.

Bestellungen und Service aus der Ferne werden damit erst moeglich und wesentlich erleichtert.

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PEDUFORM-Schuhe werden mit CONFOSORB-Technik trittgedaempft. Eine Absorption der Auftrittswucht erfolgt durch den Schuh und nicht durch den Koerper.

CONFOSORB-Absaetze geben dem Traeger zusaetzlich Standsicherheit und Rutschfestigkeit.


CONFOSORB-Absaetze haben eine Reifengummi uebertreffende Abriebfestigkeit und weisen einen besonders hohen Anteil von Naturkautschuk auf.

Zuletzt noch ein paar Worte zur Haltbarkeit von PEDUFORM-Schuhen. Eichenlohegegerbte Sohlenleder oder wahlweise abriebfeste Gummisohlen bedingen eine lange Lebensdauer. Wir garantieren den Einsatz von Originalteilen bei der Erneuerung von Absaetzen oder Sohlen. Die richtige Pflege der Schuhe ist fuer lange Haltbarkeit unerlaesslich und das Aufleisten auf PEDUFORM-Bloecken ist wegen der asymmetrischen Form der Schuhe unabdingbar. Wir verweisen hier auf das Kapitel zur richtigen Schuhpflege.

Zur nochmaligen Verdeutlichung der Unterschiede zwischen PEDUFORM-Schuhen und den ueblichen Schuhen, bitten wir um eingehende Betrachtung nachstehender "Roentgen-Bilder".










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